Nachhaltigkeit & Umwelt

Nachhaltigkeit und umweltbewusstes Handeln sind ein erklärtes Unternehmensziel von Rosenberger

Für Rosenberger ist es von höchster Priorität ökonomische, soziale und ökologische Ziele gleichrangig und gleichzeitig anzustreben. Wir wollen dauerhafte Werte schaffen, gute Arbeitsbedingungen bieten und sorgsam mit Umwelt und Ressourcen umgehen.

Umwelt & Energie

Rosenberger sieht sich auch in der Verantwortung für nachhaltiges umweltgerechtes Wirtschaften

Vom Auftragseingang der Kunden, über die Produktentwicklung, Auswahl der Lieferanten, bis hin zur eigentlichen Fertigung und Auslieferung des Produktes ist nachhaltiges und umweltbewusstes Handeln ein wichtiger Aspekt. Zusätzlich zu den vorrangigen Zielen der Rosenberger-Gruppe, wie Erhalt und Schonung natürlicher Ressourcen, wird der Vermeidung und sachgerechten Entsorgung von belastenden Emissionen und Abfällen große Bedeutung zugemessen.

Weitere Ziele sind, Energie aus konventionellen Energieträgern durch Energie aus erneuerbaren Energieträgern zu ersetzen und umweltgefährdende Materialien und Stoffe aus dem Betrieb zu verbannen. Rosenberger ist nach ISO 50001 und bereits seit 1998 nach ISO 14001 zertifiziert und wurde seither erfolgreich rezertifiziert.

Seit 2020 gestaltet Rosenberger an der Firmenzentrale in Fridolfing seinen gesamten Energie und Wärmebedarf CO2-Neutral
So kompensiert Rosenberger die CO2-Emmisssionen durch Emissionseinsparungen des Klimaschutzprojektes „Kinnaur Wasserkraftwerk“ in Indien. Zudem nutzt Rosenberger zur Grünung des Strombedarfes einen Herkunftsnachweis über die Energieerzeugung von Ökostrom in Polen.

Beispiele maßgeblicher Umweltschutzmaßnahmen

Im Jahr 2017 wurde ein neues Produktionsgebäude für die Beschichtung von Oberflächen, die teuerste Einzelinvestition der Unternehmensgeschichte, in Betrieb genommen. Mit dem Bau dieser neuen Galvanik sind sowohl eine Vielzahl neuer Anlagen, als auch Sicherheitsvorkehrungen installiert worden, die selbstverständlich den europäischen Standards der bestverfügbaren Technik entsprechen.

Da während des Galvanisierungsprozesses umweltschädliche Chemikalien zum Einsatz kommen und genehmigungsbedürftige Anlagen verwendet werden, fällt der Neubau unter das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG).

Das Genehmigungsverfahren ist besonders anspruchsvoll, da sämtliche potentielle Umweltauswirkungen bewertet werden müssen. Zu den Sicherheitsvorkehrungen gehört unter anderem ein Brandmeldesystem mit Rauchmeldern in den Lüftungsanlagen. Des Weiteren ist die Oberflächentechnik mehrfach gegen Havarie gesichert. Das bedeutet, dass aus den Galvanikbädern austretende Flüssigkeiten gezielt abgeleitet und aufgefangen werden.

Fertigungsbedingt enden große Anteile der eingesetzten Metalle als, mit Öl versehene, Späne in einer der zwei von Rosenberger mitentwickelten Späne- und Ölaufbereitungsanlagen. Das gereinigte Öl kann zurück in den Kühlkreislauf gepumpt werden.

Im Anschluss an die Aufbereitung werden Metallspäne, die nun mit weniger als drei Prozent Öl versehen sind, nahezu sortenrein zurück an den Materiallieferanten übergeben. Dies gewährleistet eine optimale Wiederverwertung der Materialien und stellt sicher, dass nur geringe Mengen an neuem Rohmaterial gekauft werden müssen.

Eine Besonderheit stellt das hocheffiziente Biomasseheizwerk dar. Etwa ein Fünftel des benötigten Energiebedarfs wird dadurch erzeugt, indem erneuerbare Energieträger, in diesem Fall einheimische Holzhackschnitzel, zur Energieerzeugung verwendet werden.

Rosenberger kann einen Großteil des Heizbedarfs durch das Biomasseheizwerk decken. Um denselben Energiebedarf mit Heizöl zu decken wären circa 420.000 Liter Heizöl von Nöten. Das würde einem Ausstoß von ca. 1.121 Tonnen CO2 entsprechen, die somit eingespart werden können.

Verschiedene Wärmerückgewinnungssysteme werden eingesetzt, um Wärme aus der Abluft, den Druckluftkompressoren und aus dem Öl für die Kühlung der Produktionsprozesse zu gewinnen. Die so gewonnene Wärme wird zum Heizen von Gebäuden verwendet und ist somit – Stichwort Biomasse – ein Beitrag zum Einsparen von Heizöl.

Die neue Energiezentrale besitzt zwei neue Druckluftkompressoren, ebenfalls mit einer Wärmerückgewinnungsanlage. So konnten unter Berücksichtigung der neuen Kompressoren seit dem Jahr 2008 etwa 4.200 MWh Wärmeenergie aus den Druckluftkompressoren zum Heizen rückgewonnen werden. Dementsprechend wurden über 1.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart.

Im Sommer 2020 hat Rosenberger eine Photovoltaik-Anlage mit 3000 Modulen und 935 kWp zur Eigenversorgung installiert. Die Anlage versorgt das Unternehmen jährlich mit ca. 800.000 kWh Sonnen-Strom, somit werden knapp 470 t CO2 pro Jahr eingespart. Hinzu kommt die Reduktion weiterer Emissionen wie Blei, Stickoxid oder Quecksilber.

Besonderheit an der Rosenberger PV ist die sogenannte Nulleinspeisung, dabei verwendet Rosenberger den von der Solaranlage produzierten Strom zu 100 % selbst, speist nicht ins öffentliche Stromnetz ein und verzichtet damit auf die staatliche Einspeisevergütung.

Nachhaltigkeitsbericht

Der Nachhaltigkeitsbericht der Rosenberger Hochfrequenztechnik GmbH & Co. KG gibt einen Einblick in Daten, Zahlen, Strategien und Ziele sowie Aktivitäten des Unternehmens in Bezug auf die Nachhaltigkeit. Der Bericht bezieht sich auf die Unternehmenszentrale in Fridolfing und wurde in Übereinstimmung mit der „Core“-Option der GRI-Standards der Global Reporting Initiative erstellt.

Nachhaltigkeitsrichtlinie für Lieferanten

Die Verpflichtung zu sozialer und ethischer Verantwortung, als auch ein achtsamer Umgang mit der Umwelt, stellen wesentliche Bestandteile der Rosenberger Firmenphilosophie dar. Aus diesem Grund wird beispielsweise kontinuierlich daran gearbeitet, Energie aus erneuerbaren Energieträgern zu gewinnen und grundsätzlich den CO2-Ausstoß im Unternehmen zu verringern.

Basis für eine langfristig erfolgreiche Partnerschaft zwischen Rosenberger und seinen Lieferanten ist ein gemeinsames Verständnis der aufgeführten Nachhaltigkeitsrichtlinie.