Meilensteine der Firmengeschichte

Familientradition seit über 60 Jahren: „Zusammenhalt, Mut, Weitblick und Fleiß sind das Geheimnis unseres Erfolgs.“

Wie entstand aus einer ursprünglich kleinen bayerischen Schlosserei ein weltweit tätiges Hightech-Unternehmen, das heute technisch zu den innovativsten, größten und renommiertesten seiner Branche gehört?

1958

Firmengründung

Hans Rosenberger übernimmt nach dem Tod seines Schwiegervaters, Georg Winzl, zum 1. Januar 1958 dessen Schlosserei im oberbayerischen Tittmoning und gründet seine eigene Firma: Hans Rosenberger Maschinenbau. 

 

1960er

Einstieg in die Hochfrequenz-Technologie

  • 1967: Durch Abwicklung eines Auftrags der in Konkurs befindlichen Firma Dr. Häberlein steigt Rosenberger in die Hochfrequenz-Technologie ein.
  • 1968: Rosenberger kauft und bezieht das heutige Firmengelände im benachbarten Fridolfing. Nun gilt es vor allem, das wachsende Unternehmen zu strukturieren und zu organisieren.

1970er

Fertigung von Miniatur-Steckverbindern in Großserie

  • Die Hochfrequenz-Technologie entwickelt sich zum Hauptumsatzträger.
  • Die Fertigung von Miniatur-Steckverbindern in Großserie beginnt.
  • Rosenberger tätigt enorme Investitionen in den Maschinenpark sowie in Produktions- und Messanlagen.

1980er

Eintritt der Söhne Hans, Peter und Bernhard Rosenberger

  • 1980: Hans Rosenberger junior übernimmt die Leitung der Finanzen und des Vertriebs der Sparte Hochfrequenz-Technologie.
  • 1980: Peter Rosenberger übernimmt die Leitung der Produktion.
  • 1985: Bernhard Rosenberger baut das Hochfrequenz-Labor auf und den Bereich Forschung & Entwicklung aus.
  • 1981: Das erste Auslandsbüro wird in Dänemark eröffnet. In den kommenden Jahren folgen weitere Vertriebsniederlassungen, Firmenbeteiligungen und Gründungen von Tochtergesellschaften innerhalb Europas.
  • 1985: Rosenberger steigt in den Fiber-Optik-Markt ein.

1990er

Weltweite Expansion

Rosenberger steigt zu einem der weltweit führenden Hersteller von Hochfrequenz-Koaxial-Steckverbindern auf und gründet Tochtergesellschaften auf der ganzen Welt:

  • 1996: Rosenberger North America (USA)
  • 1997: Beijing Rosenberger (China), seit 2004 Rosenberger Asia Pacific
  • 1999: Rosenberger Sudamérica (Chile)
  • 1999: Rosenberger RF Technology (Singapur)

2000

Einstieg in den Automotive Markt

Entwicklung von FAKRA-Hochfrequenz-Steckverbindern für die Automobilbranche

2000er

2001 - Neuer Fertigungsstandort in China
  • In Beijing wird die neue Produktionsstätte für Galvanik und Kabelmontage in Betrieb genommen.
  • Kapazitätserweiterung am Firmenstammsitz: Zwei neue Fertigungshallen im Stammwerk in Fridolfing verdoppeln die Kapazität der Teilefertigung in der Hochfrequenz-Technologie.

2002 - Zertifizierung nach ISO/TS 16949

Rosenberger erhält als erster Hersteller von Koaxial-Steckverbindern die Zertifizierung nach ISO/TS 16949.

2003 - Rosenberger Ungarn

Rosenberger Ungarn wird zum zentralen Montage-Standort für Europa.

2004 - Rosenberger Asia Pacific
  • Beijing Rosenberger wird umgewandelt in Rosenberger Asia Pacific.
  • Einführung neuer Stanzbiegetechniken: Im Stammwerk in Fridolfing kommen neue Stanzbiegetechniken für komplizierte Automotive-Steckverbinder zum Einsatz.

2006 - Rosenberger Indien

In Indien gründet Rosenberger eine eigene Produktionsstätte in Shilpi.

2007 - Hans Rosenberger Senior †
  • Wir nehmen Abschied von unserem Firmengründer und langjährigen Chef, Hans Rosenberger senior.
  • Stecker- und Kabelmontage in Ungarn: Die neue Fertigungshalle für Stecker- und Kabelmontage wird im ungarischen Jászárokszállás in Betrieb genommen.
2009 - Portfolioerweiterung durch magnetische Stecksysteme
  • Rosenberger übernimmt die MagCode AG.
  • Das Portfolio wird erweitert, indem Rosenberger in die Daten- und Stromversorgung mit magnetischen Steck-Systemen für Hybrid- und Leicht-Elektro-Fahrzeuge einsteigt.
2010 - Neuer Fertigungsstandort in Brasilien & weitere Expansionen
  • In Brasilien wird in Caçapava - São Paulo der neue Fertigungsstandort Rosenberger Domex Telecom eröffnet.
  • Rosenberger baut seine Kapazitäten in den USA, in Indien und Ungarn weiter aus.
  • Rosenberger erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung am texanischen Unternehmen CDS DataComm, einem Auftragsfertiger von Fiber-Optik-Komponenten.
  • Rosenberger beteiligt sich an der Firma Hörl Kunststofftechnik GmbH & Co. KG und übernimmt das Unternehmen H&S Automotive.

2011

  • Inbetriebnahme neuer Fertigungshallen und Bezug des Verwaltungsgebäudes am Firmenstammsitz in Fridolfing
  • Erhöhung der Produktionskapazitäten von Drehteilen durch Inbetriebnahme von CNC-Drehmaschinen am Standort Jászárokszállás in Ungarn
  • Neuentwicklung der RoPD®-Steckverbinder (Rosenberger PowerData)

2012 - bis heute

2012 – Ausbau der Tochtergesellschaften in China und Nordamerika
  • Rosenberger Asia Pacific fusioniert mit Netop in Shanghai-Qingpu.
  • Rosenberger North America erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an Toth Inc. mit Sitz in Pennsauken in New Jersey.
  • In der Kategorie „Industrieunternehmen“ erhält Rosenberger von der Bayerischen Staatsregierung den „Bayerischen Qualitätspreis“ für herausragende Leistungen in den Bereichen Qualität und Qualitätsmanagement.

2013 - Neues EMV-Labor am Firmenstammsitz
  • Rosenberger nimmt das neue EMV-Labor im Stammwerk in Fridolfing in Betrieb.
  • Das Kalibrierlabor wird ebenfalls dort akkreditiert.
  • Rosenberger übernimmt ht micro mit Sitz in Albuquerque in New Mexico.
  • Rosenberger North America strukturiert seine Standorte neu und erwählt Akron in Pennsylvania zum US-Headquarter. 
2014 - Neue Produktionsstandorte
  • Hörl Kunststofftechnik, ein Unternehmen der Rosenberger-Gruppe, bezieht den neuen Produktionsstandort in Laufen.
  • In Jászberény in Ungarn wird die neue Montagehalle für High-Voltage-Produkte in Betrieb genommen.
  • Rosenberger eröffnet eine neue Produktionsstätte in DianshanHu, Kunshan in China.
  • Rosenberger erhält die ESCC-Qualifikation sowie die DIN EN 9100-Zertifizierung für Luft- und Raumfahrttechnik.

2015 - Neueröffnungen in Indien und Japan & Beteiligung an CE+
  • Rosenberger nimmt eine hochmoderne Fertigungsanlage im indischen Goa in Betrieb.
  • In Tokyo eröffnet Rosenberger Automotive Japan LLC ein Vertriebsbüro.
  • Rosenberger beteiligt sich am Telematikspezialisten CE+ aus Timelkam in Österreich. Das Unternehmen wird 2017 umfirmiert in Rosenberger Telematics GmbH.
2016 - Gründung der Rosenberger Site Solutions & Gründe zum Feiern
  • Rosenberger gründet die Rosenberger Site Solutions GmbH in Laufen.
  • Rosenberger North America feiert sein 20-jähriges Jubiläum.
  • Auch bei Rosenberger OSI in Augsburg gibt es einen guten Grund zum Feiern: das 25-jährige Firmenjubiläum.
2017 - Übernahme von Greiner & Expansionen in Europa
  • Rosenberger übernimmt die Firma Greiner GmbH & Co. KG. Das Unternehmen wird 2020 umfirmiert in Rosenberger Stanztechnik GmbH & Co. KG.
  • Im Stammwerk in Fridolfing entsteht der Neubau einer modernen Galvanikanlage.
  • Rosenberger eröffnet einen neuen Fertigungsstandort in Nyírbátor in Ungarn.
  • Das Warenlager ROHU1 im ungarischen Jászárokszállás wird erweitert.
2019 - Übernahme von Holocher & Bauer sowie weitere Expansionen
  • Rosenberger übernimmt die Firma Holocher & Bauer in Deutschland und Ungarn. Das Unternehmen wird 2019 umfirmiert in Rosenberger Automotive Cabling GmbH.
  • Auf den Philippinen eröffnet die Niederlassung Rosenberger Philippines.
  • Rosenberger OSI nimmt eine neue Produktionsstätte im mexikanischen Apodaca in Betrieb.

Rund um Rosenberger

Maskottchen: Ein Storchenpaar auf dem Fabrikkamin

Ein Storchenpaar erwählte sich 1989 den Fabrikkamin von Rosenberger als Domizil für seinen Nachwuchs. Nachdem der Wind den ersten Nistversuch zerstört hatte, wurde per Hubschrauber ein Traggestell montiert, das die Störche bereitwillig annahmen. Seither wurde das Nest viele Jahre bewohnt, und zahlreiche Jungtiere traten, von Fridolfing aus, ihre weite Reise in die Welt an.

„Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft“

So hätte es Hans Rosenberger senior sicherlich nicht formuliert, denn Managerphrasen waren ihm sein Leben lang zuwider. Im Herbst 1960 stellte er drei Auszubildende für den Beruf des Maschinenschlossers ein. Zwei von ihnen blieben ihr gesamtes Arbeitsleben bei Rosenberger und führten als Meister bzw. Techniker jahrzehntelang eigene Abteilungen innerhalb des Betriebs.

Übrigens begannen nicht nur diese beiden, sondern ein erheblicher Teil der Führungskräfte mit einer Ausbildung. Mit den wachsenden Anforderungen des stetig größer werdenden Unternehmens nahmen sie im Lauf der Zeit immer anspruchsvollere Positionen ein.